Herzlich Willkommen auf der Seite der Fachschaft Französisch der Deutschen Schule Budapest!
Gemäß dem Motto „Lernen mit Hirn, Herz und Verstand“ verfolgen wir einen ganzheitlichen, kompetenz- und handlungsorientierten Unterrichtsansatz.
- Mündliche Einführungsphase: Wir beginnen den Französischuntericht (Klasse 6 des deutschen Zweiges) mit einer mündlichen Einführungsphase nach einem Konzept, das sich in den vergangenen Jahren bewährt hat. Die Schülerinnen und Schüler werden auf diese Weise nicht sofort mit der Diskrepanz zwischen Aussprache und Orthographie konfrontiert, die gerade in der Anfangsphase das ungehemmte Sprechen behindert.
- Bewegtes Unterrichten auf dem Schulhof der DSB: Bewegungsaktivitäten beeinflussen Lernen und Entwicklung von Kindern positiv. Im Anfangsunterricht Französisch werden Lernsituation (hier: Wegbeschreibung) und Bewegungshandlungen miteinander verknüpft.
- Lernen in Projekten: Kinder recherchieren im Internet nach französischen Rezepten und stellen ein französisches Rezeptbuch mit deutscher Übersetzung zusammen.
- Austausch: A la rencontre du lycée français Gustave Eiffel de Budapest.
Deutsch-französisch-ungarische Begegnungen
Die deutsch-französischen Beziehungen werden häufig als „Motor
Europas“ bezeichnet, und auch die Deutsche Schule Budapest pflegt
durch Begegnungen verschiedenster Art diese Freundschaft und trägt
zusätzlich durch das deutsch-ungarische Begegnungsprofil dazu bei, dass
dieser Motor nicht ins Stottern kommt.
Zweimal im Schuljahr haben
Schülerinnen und Schüler unserer Schule Gelegenheit, einen Tag im Lycée
français zu verbringen, den französischen Schulalltag zu erleben,
Französischkenntnisse zu testen und Kontakte zu knüpfen. Im Gegenzug
sind an diesem Tag französische Schülerinnen und Schüler Gäste unserer
Schule. Durch die Beiträge der französischen Schüler sind die
Französischstunden an diesen Tagen besonders lebendig und authentisch.
Und auch an den kommenden Tagen verfolgen die Schülerinnen und Schüler
mit Interesse die Erfahrungsberichte ihrer MitschülerInnen.
Darüber hinaus waren Oberstufenschülerinnen und -schüler des französischen Gymnasiums mit ihrer Deutschlehrerin und ihrem Geschichtslehrer Gäste der Podiumsdiskussion zu den Ereignissen der ungarisch-österreichischen Grenzöffnung vor 20 Jahren. Ergänzend zu dem Projekt Grenzen ziehen – Grenzen öffnen fand dann im vom 6. -8. 11. 2009 ein deutsch-französisches Begegnungswochenende rund um das Thema „Chute du mur et réunification – Fall der Mauer“ statt. Dabei wurde die Berichterstattung vor 20 Jahren unter die Lupe genommen. Neben der gemeinsamen Arbeit an diesem Thema in gemischten Gruppen blieb beim Einkaufen, Kochen, Spielen und Spazierengehen noch ausreichend Zeit für den persönlichen Austausch. Die an diesem Wochenende entstandene kleine Ausstellung in deutsch/französischer Sprache wurde in beiden Gymnasien ausgestellt und anlässlich eines die Erinnerung an 20 Jahre Mauerfall und Grenzöffnung abschließenden „Runden Tisches“ zum Thema „L’impact de 1989 sur la construction européenne – der Einfluss der Ereignisse von 1989 auf die europäische Konstruktion“ besonders gewürdigt.
Neben den Schülerinnen und Schülern pflegen auch die Lehrerinnen und
Lehrer den gegenseitigen Austausch. So fand an beiden Gymnasien ein
jeweils sehr engagiertes Freundschaftsspiel der
Lehrerfußballmanschaften statt und die Kolleginnen der
Französischfachschaft treffen sich einmal im Monat mit einer
Französischlehrerin zur Conversation, in der es um französische Filme,
Literatur, aber auch um tagespolitische Themen oder um die französiche
Küche geht.
Angelika Herbst (Fachleiterin Französisch)
Schuljahr 2010/11 : Die Schülerinnen und Schüler bereiten
sich auf einen einwöchigen Austausch mit dem Collège Souhait in St. Dié
(Ostvogesen) im Juni 2011 vor. Zur Vorbereitung wird von Lukas Heger –
dem diesjährigen Kulturwärts Praktikanten – ein Club-Echange angeboten.
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